KI H5P-Autor
Der KI H5P-Autor erstellt aus vorhandenem Lernmaterial einen Entwurf für Dialogkarten, Lückentexte oder Single-Choice-Fragen. Das Ergebnis wird im Inhaltsspeicher oder direkt als H5P-Aktivität im Kurs abgelegt.
Für wen und typische Einsatzszenarien
Abschnitt betitelt „Für wen und typische Einsatzszenarien“Der H5P-Autor richtet sich an Lehrende und Content-Teams, die aus vorhandenem Lernmaterial schnell interaktive Übungsentwürfe erstellen möchten. Geeignet sind beispielsweise Dialogkarten für Fachbegriffe, Lückentexte zur Wiederholung und Single-Choice-Fragen für einen kurzen Selbsttest.
Das Werkzeug unterstützt sowohl die einmalige Kursproduktion als auch den Aufbau wiederverwendbarer Inhalte im Inhaltsspeicher. Die erzeugten H5P-Inhalte bleiben normale Moodle-Inhalte und können anschließend mit den gewohnten H5P-Werkzeugen bearbeitet werden.
Einrichtung
Abschnitt betitelt „Einrichtung“- Installieren Sie
local_elediaai_h5pauthorund führen Sie das Moodle-Upgrade aus. - Richten Sie unter Website-Administration → KI einen Anbieter für Texterzeugung ein.
- Installieren Sie in Moodle die H5P-Inhaltstypen Dialog Cards, Fill in the Blanks und Single Choice Set, soweit sie genutzt werden.
- Prüfen Sie unter Website-Administration → Plugins → Lokale Plugins → KI H5P-Autor die H5P-Library-Versionen.
- Stellen Sie sicher, dass Lehrende das Plugin verwenden und – je nach Ziel – Inhalte in den Inhaltsspeicher hochladen oder Kursaktivitäten verwalten dürfen.
Einstellungen
Abschnitt betitelt „Einstellungen“Für jeden unterstützten H5P-Typ kann die installierte Library-Version eingetragen werden. Lassen Sie ein Feld leer, um den eingebauten Standard zu verwenden. Eine abweichende Versionsangabe muss exakt zur auf der Website installierten H5P-Library passen.
Der KI-Anbieter und dessen Zugangsdaten werden zentral in Moodle verwaltet, nicht im H5P-Autor.
Rollen und Veröffentlichungsziele
Abschnitt betitelt „Rollen und Veröffentlichungsziele“Für den Inhaltsspeicher benötigt eine Person die Berechtigung, dort Inhalte zu erstellen oder hochzuladen. Für eine Kursaktivität gelten die Rechte zur Verwaltung von Aktivitäten im Zielkurs. Sind beide Wege erlaubt, sollte die Organisation festlegen, wann ein wiederverwendbarer Inhalt und wann eine kursgebundene Aktivität entsteht.
Ein Inhalt im Inhaltsspeicher wird nicht allein durch seine Ablage automatisch für Lernende sichtbar. Eine Kursaktivität kann dagegen unmittelbar im gewählten Abschnitt erscheinen und sollte deshalb vorab verborgen oder sofort nach der Erzeugung geprüft werden.
H5P-Inhalt erstellen
Abschnitt betitelt „H5P-Inhalt erstellen“- Öffnen Sie KI H5P-Autor über die KI-Suite oder die Kursnavigation.
- Wählen Sie bei Bedarf den Zielkurs.
- Wählen Sie Dialogkarten, Lückentext oder Single-Choice-Quiz.
- Vergeben Sie einen aussagekräftigen Titel.
- Wählen Sie eine Quelle:
- eine unterstützte Aktivität aus dem Kurs,
- eine textbasierte PDF-Datei oder
- eingefügten Quelltext.
- Ergänzen Sie ein Thema, wählen Sie Schwierigkeitsgrad und Anzahl.
- Entscheiden Sie, ob das Ergebnis im Inhaltsspeicher oder als Kursaktivität angelegt werden soll. Bei einer Kursaktivität wählen Sie zusätzlich den Abschnitt.
- Starten Sie die Erstellung und öffnen Sie anschließend das Ergebnis.
- Prüfen Sie Inhalt, richtige Antworten, Sprache und Schwierigkeitsgrad, bevor Lernende darauf zugreifen.
Gute Quellen
Abschnitt betitelt „Gute Quellen“- Verwenden Sie klar strukturierten, fachlich geprüften Ausgangstext.
- Begrenzen Sie die Quelle auf den für die Aufgabe relevanten Stoff.
- Formulieren Sie im Themenfeld das konkrete Lernziel statt nur eines allgemeinen Schlagworts.
- Text in bildbasierten oder gescannten PDF-Dateien ist möglicherweise nicht auslesbar.
Datenschutz und Governance
Abschnitt betitelt „Datenschutz und Governance“Quelltext, extrahierte Inhalte und Generierungsanweisungen werden über Moodles zentrale KI-Konfiguration verarbeitet. Verwenden Sie nur Material, das an den eingerichteten Provider übermittelt werden darf. Prüfen Sie außerdem Urheberrecht, Lizenz, personenbezogene Inhalte und die zulässige Weiterverwendung im erzeugten H5P-Inhalt.
Optionale Webservice- oder MCP-Funktionen benötigen einen eigenen, eng begrenzten Service und ein passendes Token. Sie sollten nur freigeschaltet werden, wenn Aufrufende, Kurskontexte und erlaubte Funktionen organisatorisch kontrolliert sind.
Grenzen und Nicht-Ziele
Abschnitt betitelt „Grenzen und Nicht-Ziele“- Unterstützt werden Dialogkarten, Lückentexte und Single-Choice-Inhalte.
- Scans ohne Textebene werden nicht automatisch per OCR erschlossen.
- Die KI prüft keine Bildrechte, Lizenzen oder fachliche Korrektheit.
- Das Ergebnis wird direkt gespeichert und benötigt eine anschließende redaktionelle Kontrolle.
- Fehlende oder abweichende H5P-Library-Versionen können die Anlage verhindern.
Warum kann ich einen Inhaltstyp nicht erzeugen?
Abschnitt betitelt „Warum kann ich einen Inhaltstyp nicht erzeugen?“Meist fehlt die passende H5P-Library oder die konfigurierte Version stimmt nicht mit der installierten Version überein. Prüfen Sie beides in der H5P-Verwaltung und in den Plugin-Einstellungen.
Warum wird kein Ziel angeboten?
Abschnitt betitelt „Warum wird kein Ziel angeboten?“Für den Inhaltsspeicher benötigen Sie die Upload-Berechtigung, für eine Kursaktivität die Berechtigung zum Verwalten von Aktivitäten. Fehlen beide, kann das Plugin nichts veröffentlichen.
Warum kann die PDF nicht verarbeitet werden?
Abschnitt betitelt „Warum kann die PDF nicht verarbeitet werden?“Verwenden Sie eine textbasierte PDF. Scans ohne Textebene müssen vorher per OCR aufbereitet oder als bereinigter Text eingefügt werden.
Worin unterscheiden sich Inhaltsspeicher und Kursaktivität?
Abschnitt betitelt „Worin unterscheiden sich Inhaltsspeicher und Kursaktivität?“Im Inhaltsspeicher liegt ein wiederverwendbarer H5P-Inhalt. Die Kursaktivität erscheint unmittelbar im gewählten Kursabschnitt.
Kann ein KI-Agent den H5P-Autor verwenden?
Abschnitt betitelt „Kann ein KI-Agent den H5P-Autor verwenden?“Ja, dafür existieren optionale Webservice-/MCP-Funktionen. Diese müssen von der Administration separat freigeschaltet und mit einem passend begrenzten Service-Token abgesichert werden.